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Plädoyer für umweltschonende Mehrweg-Schutztextilien aus heimischer Produktion

26. Juni 2020

Ostdeutsche Textilhersteller diskutierten mit Politikern über die Umsetzung des Konjunkturpaketes der Bundesregierung / vti: Branche verzeichnet deutliche Einbußen gegenüber dem Vorjahr

Medien-Kontakt

Hauptgeschäftsführer

Dr.-Ing. Jenz Otto

E-Mail: vti@vti-online.de

Telefon: 0371 5347 246

vti fordert langfristige Abnahme-Garantien für heimische Produzenten von Gesundheitsschutz-Textilien / Hersteller-Liste auf Homepage

22. Mai 2020

Seit Beginn der Corona-Epidemie im März haben rund 70 ostdeutsche Hersteller die Produktion von Mund-Nasen-Masken sowie von anderen dem Gesundheitsschutz dienenden Textilien aufgenommen. 

Die TEG Textile Expert Germany GmbH hat die automatisierte Produktion von OP-Masken aufgenommen – ab Juni auch Herstellung von FFP2-Masken

22. Mai 2020

Die TEG Textile Expert Germany GmbH hat Teile der Produktion neu ausgerichtet. „Wir fertigen seit Mitte Mai 2020 OP-Mundschutz für Kliniken laut DIN EN 14683“, berichtet Geschäftsführer Timo Fischer.

C. H. Müller GmbH: Kupferhaltiges Filtermedium als aktive Virenbarriere

22. Mai 2020

Im Zuge der Corona-Krise ging insbesondere der Absatz für den Fahrzeugbau überdurchschnittlich stark zurück.  „Wir haben deshalb binnen kürzester Frist Neu- und Weiterentwicklungen für den Einsatz im Gesundheitsbereich auf den Markt gebracht“, berichtet Geschäftsführer Philipp Porst.

Offener Brief: Die heimische Textil- und Bekleidungsindustrie – Retter und Notleidender in der Krise

20. April 2020

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

die mittelständisch strukturierte Textil- und Bekleidungsindustrie im Freistaat Sachsen ist mit 12.000 Beschäftigten und einem Anteil von mehr als 3 % des BIP eine wichtige Branche und in Zeiten der Corona-Pandemie in vielen Bereichen ein unverzichtbarer Partner und Dienstleister bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben. Textile Produkte finden in allen Bereichen Anwendung, von klassischer Bekleidung bis zu hochwertigen medizinischen Membranen und textilen Schutzausrüstungen.

Wegen der Corona-Krise befinden sich viele Betriebe unserer Branche in akuter Existenznot. Viele Standardprodukte werden gegenwärtig nicht nachgefragt bzw. bleiben Folgeaufträge aus. Die Nutzung der Kapazitäten zur Produktion textiler Schutzausrüstungen hilft, den aktuellen Mangel an solchen Produkten zu beseitigen. Zugleich versuchen die Unternehmen damit, Auftragsausfälle zu kompensieren und ihren Fortbestand zu sichern. Im Folgenden unterbreiten wir Ihnen Vorschläge, wie der Freistaat Sachsen unserer Branche wirksam helfen und bleibende Schäden verhindern kann:

Änderung der öffentlichen Auftragsvergabe bei systemrelevanten Produkten

Insbesondere das öffentliche Vergabewesen hat in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass regionale Anbieter mit Produktionsstandorten in Deutschland keine Aufträge mehr erhalten haben. Die Unternehmen waren deshalb gezwungen, die Produktion in das osteuropäische Ausland oder gar nach Asien auszulagern oder sich von bestimmten Produkten ganz zu trennen.

Im derzeitigen Krisenfall ist nun die Versorgung mit systemrelevanten Produkten massiv gestört bzw. nicht mehr gegeben. Eine kurzfristige Umstellung der vorhandenen textilen Produktion auf zertifizierte Schutzausrüstungen ist aufgrund fehlender Lieferketten und strenger Prüf- und Zulassungsanforderungen auch bei massiven Anstrengungen im erforderlichen Umfang und in einer solch kurzen Zeit nicht möglich.

Werden systemrelevante textile Schutzausrüstungen weiterhin in bisher üblichen Verfahren ausgeschrieben und vergeben, wird die regionale Textil- und Bekleidungsindustrie dabei auch zukünftig keinen Erfolg haben. Damit wird die Chance vergeben, durch Förderung der industriellen Produktion in Deutschland aktive Wirtschaftsförderung zu betreiben und gerade in Krisensituationen Versorgungssicherheit bei diesen Produkten zu gewährleisten. Ziel sollte es deshalb sein, die gängige Vergabepraxis anzupassen bzw. die derzeitigen Regularien auszusetzen.

Hierzu ist die regionale Textil- und Bekleidungsindustrie zu erhalten und zu stärken. Um das zu erreichen, sind kurzfristige sowie mittel- und langfristige Aufgaben zu lösen.

Erweiterung der sächsischen Soforthilfe für Betriebe bis 250 MA

Ca. 20 % der sächsischen Unternehmen unserer Branche haben zwischen 100 und 250 MA und benötigen ebenfalls dringend Unterstützung. Die Beschränkung auf max. 100 MA ist umgehend aufzuheben.

Soforthilfe auch größerer mittelständischer Unternehmen >250 MA (Einzelfälle)

Insbesondere Zulieferunternehmen für die Großindustrie (Automobilbau) sind vorbelastet und ohne Reaktionszeit in die Krise hineingekommen. Mittelständische Strukturen werden durch laufende Unterstützungsprogramme nicht erfasst oder die zur Verfügung stehenden Mittel reichen nicht aus. Es fehlen schnelle Liquiditätshilfen ohne Folgebelastungen. Dringende Einzelfälle sind kurzfristig zu bearbeiten.

Verlängerung der Kurzarbeiterregelung

Das Kurzarbeitergeld ist ein hervorragendes Instrument für den nachhaltigen Erhalt der Mitarbeiterstrukturen. Die Dauer dieser Unterstützungsleistung muss an den Verlauf der Krise ständig angepasst werden. Aufgrund geringer Margen und damit fehlender Rücklagen ist eine Aufstockung durch die Unternehmen nicht zu leisten. Eine allgemeine Erhöhung der Erstattungsleistungen wird begrüßt.

Einordnung der Textil- und Bekleidungsindustrie als systemrelevante Industrie

In der Branche sind viele Frauen beschäftigt. Die Sicherung der Kinderbetreuung steigert die Produktivität der Unternehmen. Auch Berufspendler sind insbesondere in grenznahen Regionen für die Produktion unverzichtbar.

Öffnung der Grenzen nach Tschechien und Polen für Berufspendler

Mehrere Unternehmen haben einen signifikanten Anteil an Berufspendlern in der Mitarbeiterschaft und benötigen kurzfristig Sicherheit für ihre Produktion.  

Mund-Nasen-Masken

Der BMAS-Arbeitsschutzstandard-Covid-19 formuliert konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten von Corona und wird von der Bundesregierung zur Anwendung „empfohlen“. Der Freistaat Sachsen führt eine Maskenpflicht in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens ein.

Eine Vielzahl regionaler Unternehmen hat die Produktion von Mund-Nasen-Masken und anderen textilen Produkten mit Schutzeigenschaften im Ersatz oder in Ergänzung der laufenden Produktion realisiert. Dabei sind außerordentliche Herausforderungen bei der Absicherung der Lieferketten zu stemmen.

Viele Grundmaterialien stehen auf dem deutschen Markt nur sehr begrenzt oder gar nicht zur Verfügung. Ersatz muss geschaffen/entwickelt werden. Insbesondere in der aktuellen prekären Situation der Unternehmen kann durch solche Produktionen das Überleben von Firmen gesichert werden.

Ein nennenswerter Bezug solcher Produkte (auch ohne Zertifikat) muss durch die öffentliche Hand erfolgen. In vielen Bereichen (auch in Klinik und Pflege) ist der Einsatz nicht-medizinischer Masken unter bestimmten Bedingungen hinreichend. Hierzu müssen Entscheidungen getroffen werden, in welchen Bereichen solche Produkte rechtssicher verwendet werden können. Dafür muss sofort eine koordinierte Beschaffung organisiert werden.

Nachhaltige Versorgung mit medizinischen Schutztextilien

Die Forderung einer nachhaltigen Produktion von medizinischen Schutztextilien in Deutschland erfordert einen regelmäßigen Bezug dieser Produkte in bedarfsgerechtem Umfang auch durch die öffentliche Hand (Absatzgarantie), und das zu deutschen Konditionen/Preisen (EEG-Umlage, Netzentgelt, REACh, Chemikalienverordnung, Tarifforderungen, Mindestlohn, CO2-Besteuerung u. a.). Regionale Lieferketten sind zu bevorzugen.

Die heimische Textil- und Bekleidungsindustrie steht für die Bewältigung der außerordentlichen Aufgaben sowohl kurz- als auch längerfristig zur Verfügung. Das technologische Know-how, das unternehmerische Potenzial und die Produktionskapazitäten sind vorhanden oder können weiter entwickelt werden. Der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie setzt mit seinen Mitgliedsunternehmen all seine Möglichkeiten ein und steht für weitere Gespräche zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Lindner, Vorsitzender des Vorstandes

Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgeschäftsführer

 

 

Interview mit Dr. Jenz Otto in Thüringer Verbandsnachrichten

13. Mai 2020

vti-Hauptgeschäftsführer Dr. Jenz Otto gab den Verbandsnachrichten des Verbandes der Thüringer Wirtschaft ( VWT ) ein Interview zum Thema Produktion textiler Schutzausrüstung und zu den aktuellen Herausforderungen an die Textilbranche infolge der Corona-Krise. 

Mund-Nasen-Masken aus heimischer Produktion

1. April 2020

Zahlreiche Textil- und Bekleidungshersteller in den neuen Bundesländern reagieren mit der Umstellung von Teilen ihrer Produktion auf die Corona-Krise. 

Interview mit dem vti-Vorstandsvorsitzenden Thomas Lindner

24. April 2020

Zahlreiche Textil- und Bekleidungshersteller in den neuen Bundesländern haben auf die Corona-Krise reagiert und kurzfristig Teile ihrer Produktion auf schützende Textilerzeugnisse sowohl für Risiko-Berufsgruppen als auch für die Bevölkerung umgestellt. Dazu gehört die Strumpfwerk Lindner GmbH, Hohenstein-Ernstthal, die neuerdings Mund-Nasen-Masken aus eigener Herstellung anbietet.

mtex+ 2020 abgesagt

30. April 2020

Die für den 9./10. Juni 2020 geplante 8. mtex+, Convention & Fair for Hightech Textiles, findet wegen der Corona-Krise nicht statt. Der „Newcomer Award“ der 8. Convention & Fair for Hightech Textiles wird dennoch übergeben. Die Chemnitzer Veranstalter denken über zukunftsweisende Foren unter der Marke mtex+ nach.

Ostdeutscher Textil- und Bekleidungsverband fordert mittelstandsfreundliche Wirtschaftspolitik

10. Januar 2020

vti kritisiert zusätzliche Kostenbelastungen für Firmen durch die CO²-Gesetzgebung des Bundes sowie das Festhalten am Russland-Embargo der EU / Gesamtumsatz der Branche 2019 leicht rückläufig / Verband hat 2020 wichtige Textil-Termine im Fokus

Maskuline Outfits aus historischer Hülle

10. Januar 2020

Foto: Wolfgang Schmidt

Chemnitzer Premium Bodywear AG mit „Olaf Benz“ und „Manstore“ international  erfolgreich / Investitionen in die Digitalisierung und den eigenen Fachkräftenachwuchs / Nachhaltigkeit in der Mode im Blick

Schalldämm-System aus Naturfaservliesstoffen

10. Januar 2020

Foto: Wolfgang Schmidt

Norafin präsentierte sächsische Innovation auf Leitmesse „Heimtextil“

Zauberei von antistatisch bis schmutzabweisend

10. Januar 2020

Foto: Wolfgang Schmidt

Thorey Gera Textilveredelung GmbH kooperiert mit Forschungsinstituten

Bio-Tampons aus der Oberlausitz weltweit gefragt

5. Dezember 2019

Foto: Wolfgang Schmidt

Ontex Großpostwitz kurbelt die Produktion von Damen-Hygieneartikeln mit hohen Investitionen und zusätzlichem Personal weiter an.

vti: Ostdeutsche Textil- und Bekleidungsbranche spürt Auswirkungen internationaler Handelskonflikte sowie Kaufzurückhaltung bei Technischen Textilien im Inland

5. Dezember 2019

Die stark exportorientierte ostdeutsche Textil- und Bekleidungsbranche rechnet für 2019 erstmals seit vielen Jahren mit einem Rückgang beim Gesamtumsatz.

Weltweit agierende ostdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie spürt Konjunkturflaute

4. November 2019

Heinsdorfergrund / Chemnitz, 4. Nov. 2019 - „Dieser Tage wird allenthalben an den Mauerfall vor 30 Jahren und den damit verbundenen Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft in Ostdeutschland erinnert."

Firmenporträt: C. H. Müller GmbH, Heinsdorfergrund/Vogtland

4. November 2019

Das am 9. Sept. 1868 von Carl Heinrich Müller als Handweberei in Reichenbach/Vogtland gegründete Unternehmen begeht dieser Tage sein 151jähriges Bestehen.

STFI Chemnitz erfolgreich beim Recycling wertvoller textiler Verbundstoffe

4. November 2019

Die Wiederaufbereitung von textilen Abfällen gehört zu den Themen des 10. Branchentages der Textil- und Bekleidungsindustrie im Erzgebirge und im Vogtland.

Gesamtverband textil+mode kann Grünen Knopf nicht empfehlen!

18. September 2019

„Wir haben kein Vertrauen in das neue Siegel“

Berlin: Die deutsche Textilindustrie hat kein Vertrauen in den heute von Bundesminister Dr. Gerd Müller vorgestellten Grünen Knopf und kann ihn deshalb auch nicht als neues Einheitssiegel empfehlen. Das ist das Ergebnis der sorgfältigen Prüfung des Konzepts durch den Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie, dem 25 Landes- und Branchenverbände mit rund 1400 Unternehmen angehören.

vti wendet sich wegen Finanzierung des geplanten Ausbildungszentrums Textil an die Bundesregierung

23. August 2019

Gespräche mit Minister Peter Altmaier und dem Ost-Beauftragten Christian Hirte

Plauen / Treuen - Im Zusammenwirken mit dem Vogtlandkreis und weiteren Partnern bemüht sich der vti seit geraumer Zeit um die Bereitstellung von staatlichen Fördermitteln für den Aufbau eines Kompetenzzentrums für die Aus- und Weiterbildung der ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie in Plauen. In dieser Woche boten sich zwei Anlässe, hochrangige Vertreter der Bundesregierung persönlich und vor Ort mit diesem Thema vertraut zu machen.

vti: Russland-Sanktionen und exorbitant hohe Energiekosten schaden der Wirtschaft

08. August 2019

Textilunternehmer im Dialog mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer

Der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), Chemnitz, hat sich für die Aufhebung des Russland-Embargos der EU ausgesprochen. „Derartige Maßnahmen schaden der heimischen Wirtschaft und taugen nicht dazu, politische Probleme zu lösen“, erklärte vti-Vorstandsvorsitzender Thomas Lindner am 7. August 2019 während eines Besuchs von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer in der Vowalon Beschichtung GmbH, Treuen/V.

Textilbeschichtungsspezialist Vowalon baut seinen vogtländischen Standort zielstrebig weiter aus

08. August 2019

Foto: Vowalon / W. Schmidt

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer würdigt Erfolgsgeschichte der Firma

Das Unternehmen Vowalon Beschichtung GmbH baut seine Produktions- und Logistikkapazitäten im vogtländischen Treuen weiter aus. 5,5 Mio. EUR investiert der international agierende Textilbeschichtungsspezialist gegenwärtig in eine neue Logistikhalle sowie in die Erweiterung des Produktionsbereichs Mischerei.

Ideenreiche WFS-Projektwerkstatt „Health goes Textile“ am Uniklinikum Dresden

19. Juni 2019

Health goes Textile“ lautete das Motto einer Projektwerkstatt mit rund 40 Fachleuten aus der Gesundheitswirtschaft und der heimischen Textilbranche.

Innovative Gesundheitstextilien aus heimischer Produktion den Anwendern nahe bringen

20. Mai 2019

Foto: vti / w. Schmidt

Wirtschaftsminister Martin Dulig besucht Hersteller und Textilforscher in Crimmitschau, Hohenstein-Ernstthal, Limbach-Oberfrohna und Chemnitz

vti: Wir brauchen freien Welthandel und einen funktionierenden europäischen Binnenmarkt!

15. Mai 2019

Foto: W. Schmidt

Starke ostdeutsche Präsenz auf internationaler Fachmesse „Techtextil“ in Frankfurt/Main

In Frankfurt/Main zeigen mehr als 50 Aussteller aus den jungen Bundesländern ihre Neuheiten, davon 17 an einem vom vti initiierten Gemeinschaftsstand, der von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH unterstützt wird.

vti: Mittelständische Firmen benötigen bessere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen

7. Mai 2019

Foto: Thomas Heinick

Verbandsmitglieder tagen in Erfurt / Kritik an zu hohen Energiekosten, überbordender Bürokratie und fehlender Planungssicherheit bei der Integration ausländischer Arbeitskräfte / Wichtige Innovationen dank Kooperation mit Textilforschung / Umsatz im I. Quartal rückläufig

Tarif-Kompromiss in ostdeutscher Textilbranche

30. April 2019

Langfristige Angleichung der Arbeitszeiten und moderate Steigerung der Einkommen – Planungssicherheit für Tarifunternehmen

Meerane / Chemnitz – Die Tarifverhandlungen in der ostdeutschen Textilbranche sind am 30. April 2019 in Meerane in der vierten Verhandlungsrunde innerhalb der Friedenspflicht erfolgreich abgeschlossen worden. Die IG Metall und der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti) haben sich nach 14-stündiger Verhandlung in Meerane auf einen Tarifabschluss geeinigt. Neben einer Entgelterhöhung wurde die langfristige Angleichung der Arbeitszeit der Textilindustrie in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an die der westdeutschen Tarifgebiete vereinbart.

Pressefotos

Gern stellen wir interessierten Redaktionen Pressefotos aus der ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie zur Verfügung.

Bitte wenden Sie sich an unseren vti-pressedienst:

Stefan Möbius

E-Mail: vti-pressedienst@pr-inform.de

Telefon: 03731 6900 19

Mobil: 0170 3424 672

Thomas Lindner, vti-Vorstandsvorsitzender Vizepräsident des Gesamtverbandes textil+mode e. V. Foto: Wolfgang Schmidt
Dr.-Ing. Jenz Otto, Hauptgeschäftsführer vti