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vti-Dialogveranstaltung mit Anwendern von Gesundheits- und Schutztextilien aus der Region

2. Oktober 2020

Entscheider aus Klinik, Pflege und Behörden interessierten sich für heimische Produkte / Freistaat Sachsen plant Ausschreibungen für Pandemielager bis Ende des Jahres

Eine Präsentations- und Dialogveranstaltung zum Thema „Gesundheits- und (Arbeits-)Schutztextilien aus heimischer Produktion für Klinik, Pflege und den öffentlichen Dienst“ fand am 29. Sept. 2020 in der geräumigen VIP-Lounge des Stadions an der Gellertstraße in Chemnitz statt. 24 Textil- und Bekleidungshersteller aus Sachsen und Thüringen zeigten Vertretern der o. a. Anwenderbereiche ihre jüngsten Entwicklungen.  20 Gäste, darunter zahlreiche Verantwortliche für Beschaffung und Einkauf, nutzten diese Gelegenheit, um sich anhand von Kurzvorträgen sowie in persönlichen Gesprächen zu einschlägigen Produkten aus der mitteldeutschen Region zu informieren. 

Andreas Nickl, Referent Technik der Polizei Sachsen, berichtete in seinem Grußwort von den Aktivitäten der Task Force Beschaffung des Freistaates Sachsen zu Beginn der Corona-Krise. Ausgehend von diesen Erfahrungen, plane man nun die Installation und Ausstattung eines Pandemielagers. Er sprach sich dafür aus, das Vergabeverfahren für diese Staatsreserve auf den deutschen Markt zu beschränken. „Wir wollen unabhängig werden von ausländischen Produzenten“, hob der Beamte hervor. Er kündigte die Veröffentlichung der Ausschreibungen für Ende des Jahres 2020 an. Großes Interesse bekundete er für die von vielen Textilproduzenten entwickelten Mehrweg-Gesundheitstextilien.  CDU-Landtagsabgeordneter Sören Voigt forderte die Anwender von Gesundheits- und Schutztextilien in Kliniken und Pflegeheimen auf, beim Einkauf die Nachhaltigkeit im Blick zu behalten und sich die Vorteile von Mehrweg-Erzeugnissen aus heimischer Produktion zu vergegenwärtigen. Hier müsse unbedingt ein Umdenken einsetzen, betonte er.

Die Veranstaltung, zu der der vti eingeladen hatte, gehörte zu den Aktivitäten des vom Verband geführten Cluster-Projekts „health.textil“, das vom sächsischen Wirtschaftsministerium unterstützt wurde und wird. „Ursprünglich wollten wir derartige intensive Begegnungen zwischen unseren Herstellern und potenziellen Anwendern der Gesundheits- und Schutztextilien während der für Anfang Juni geplanten Textilfachmesse mtex+ in Chemnitz herbeiführen. Doch sie musste wegen Corona abgesagt werden“, berichtete vti-Hauptgeschäftsführer Dr.-Ing. Jenz Otto. „In Kooperation mit der AOK Plus, mit der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH sowie mit Partnern aus Ministerien, Behörden und der Gesundheitswirtschaft ist es uns gelungen, kurzfristig dieses qualitativ hochwertige Treffen in Chemnitz zu organisieren. Natürlich hätten wir uns noch über einige Interessenten mehr von der Anwenderseite gefreut; dennoch sind wir mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Viele Aussteller haben uns von guten und tief gehenden Gesprächen berichtet. Folgekontakte wurden vereinbart. Aus unserer Sicht war die Veranstaltung ein außerordentlich wichtiger Schritt auf dem Weg der erfolgreichen Umsetzung unseres health.textil-Projekts, mit dem wir unseren Herstellern weiter den Weg zu den potenziellen Kunden im mitteldeutschen Raum sowie neuerdings auch in Tschechien ebnen wollen.“   Die in Chemnitz erscheinende „Freie Presse“ und der mdr-Hörfunk berichteten anlässlich der Veranstaltung im Stadion ausführlich zur o. a. Thematik.

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Foto: W. Schmidt
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Güldi-Moden-GmbH
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 F. W. Kunath GmbH
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Friedrich Seidel GmbH und Vowalon Beschichtung GmbH
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Strumpfwerk Lindner GmbH
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