Branchenprojekte
DigiPOP – Digitale Innovation für Frauengesundheit
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit für innovative Diagnostik und Prävention von Beckenbodenproblemen
Das Projekt DigiPOP zielt darauf ab, kleine und mittlere Unternehmen durch den effektiven Transfer von Innovationen und Technologien im Gesundheitswesen zu stärken, wobei der Fokus auf der Diagnose und Prävention von Beckenbodenproblemen bei Frauen liegt. Der Projektinhalt umfasst den Aufbau eines grenzüberschreitenden Kooperationsnetzwerks zwischen KMU, Forschungseinrichtungen und dem Gesundheitswesen sowie die Entwicklung eines innovativen Produktdemonstrators. Diese Lösung vereint intelligente Textilsensoren zur Überwachung im Alltag, KI-basierte Sprachassistenz zur Überwindung von Sprachbarrieren und virtuelle biomechanische Modelle für eine personalisierte Versorgung.
BRÁNA-Plattform für brancheninterne Vernetzung, Nachhaltigkeit und ESG-Transparenz im textilen Kreislauf
DDas Vorhaben etabliert eine digitale Kooperationsplattform für nachhaltige textile Kreisläufe im deutsch-tschechischen Grenzraum. Das Projekt zielt auf die Schaffung eines branchenübergreifenden Netzwerks ab, das durch einheitliche ESG-Standards und Datenaustausch die Grundlage für transparente Lieferketten bildet. Im Zentrum steht die Entwicklung eines intelligenten Matchmaking-Systems, das komplementäre Partner beider Länder gezielt zusammenführt und Ressourcensynergien identifiziert.
Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe
Das Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe unterstützt kleine und mittlere Unternehmen beim Ausbau ihrer digitalen Fitness. Das Smarte Kreislaeufe-Team setzt sich aus den vier Partnern Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung (DITF), Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University, Sächsisches Textilforschungsinstitut (STFI) und Der Mittelstandsverbund ZGV unter Leitung des Gesamtverbandes textil+mode zusammen.
Unterstützung erhalten Mittelständler an den Standorten der Smarte Kreisläufe-Partner in Aachen, Berlin, Chemnitz und Denkendorf auf Veranstaltungen sowie in Praxisprojekten bei Unternehmen vor Ort. Dabei stehen die Schwerpunkte Lieferketten und digitale Plattformen, digitaler Produktpass und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit, Arbeit 4.0, vernetzte Produktion, durchgängiges digitales Engineering und Künstliche Intelligenz (KI) im Mittelpunkt. Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe gehört zu Mittelstand-Digital. Mit dem Mittelstand-Digital Netzwerk unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.
SmartTex-Netzwerk
Der Weg von der Idee zum Produkt ist lang. Zu lang fanden die Initiatoren des SmartTex-Netzwerkes, die richter + partner GmbH, die Mitglied im vti ist. Sie gründeten 2011 ein Innovationsnetzwerk, das Fachleute aus der Textilindustrie, textilorientierte Forschungseinrichtungen mit Vertretern anderer Wissenschaftsbereiche und Hightech-Unternehmen zusammenbringt.
Das SmartTex-Netzwerk organisiert regelmäßig branchenübergreifende Workshops und Symposien. Dadurch wird der Wissens- und Technologietransfer von der Grundlagenforschung in innovative technische Produkte und Verfahren gezielt gefördert.
Außerdem initiiert und begleitet das SmartTex-Netzwerk Kooperationsprojekte zur Entwicklung und Anwendung von smarten Textilien und textilbasierten Lösungen, z.B. im Bereich Photovoltaik, Energieharvesting, Gesten- und Drucksensorik oder aktorische Systeme zur Zusammenarbeit von Mensch und Roboter.
Auch Messegemeinschaftsstände und Unternehmerreisen werden durch das Netzwerk organisiert. Seit 2019 gibt es ein Onlineportal, das einen Überblick über Entwicklungs- und Fertigungspartner für Smart Textiles bietet. WER leistet WAS auf dem Weg zum smarten Produkt: smarttex-portal.com
Was 2011 als regionaler Zusammenschluss begann ist heute ein agiles Netzwerk mit über 60 Unternehmen und Instituten aus ganz Europa, die gemeinsam daran arbeiten, aus kreativen Ideen mit smarten Textilien schneller marktfähige Produkte zu machen.
Äthiopien ist eines der afrikanischen Länder mit großem wirtschaftlichen Potenzial – insbesondere auch für die Textilindustrie. Gestärkt durch demokratische Regierungen und eine Generation junger, motivierter Menschen ist das Land ein zukünftiger Markt und Standort für europäische Unternehmen.
Ziel der GERMAN ETHIOPIAN TEXTILE SCHOOL ist der Aufbau und die Etablierung einer Weiterbildung für den textilen Sektor auf Facharbeiterniveau in Äthiopien.
health.textil ist ein Netzwerk sächsischer Firmen, Forschungsinstitute und Vereine zur anwenderorientierten Entwicklung von Medizin- und Gesundheitstextilien; ebenso zur Unterstützung des effektiven Textilmanagements in Kliniken, Pflegeheimen sowie in Kur- und Wellnesseinrichtungen.
Hauptziel ist die Schaffung eines dauerhaft funktionierenden Netzwerks von Herstellern und Anwendern innovativer Gesundheitstextilien in Sachsen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die weitere Erhöhung des Bekanntheitsgrades von Produkten und Leistungen seitens der Textilanbieter. An diesem Prozess sind Textilproduzenten und Textilforscher ebenso beteiligt wie Technologiepartner aus den Bereichen IT und technische Sensorik.