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Digitale Lernplattform „textil trainer“ jetzt online

textil trainer

Ob zur Inhouse-Weiterbildung, als Marketingtool innerhalb und außerhalb Sachsens oder zur Wissensaneignung als Vorbereitung für den Berufseintritt, steht ab sofort eine wachsende Sammlung von kostenfreien, multimedialen und interaktiven E-Learning-Kursen online zur Verfügung. Aktuell sind bereits über zehn Online-Kurse, unter anderem aus den Bereichen „Naturfasern“, „Kreislaufwirtschaft“ und „Recycling“ zur Weiterbildung durchführbar. Weitere Inhalte zu Themen entlang der textilen Produktionskette werden folgen. Die Inhalte wurden von der TU Chemnitz erstellt und von der chemmedia AG als E-Learning Kurse umgesetzt. Die Plattform „textil trainer“ bietet konkrete Vorteile: verstärkte Sichtbarkeit sächsischer Firmen, themenspezifische Filterung der Kurse für eine gezielte Wissensaneignung, ausdruckbare Erfolgsbescheinigungen für die Bewerbungsmappe und Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Akteuren.

Anna Lanfermann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Nachhaltige Textilien und digitale Bildung an der Professur Textile Technologien (Prof. Dr. Holger Cebulla) der Technischen Universität Chemnitz, erklärt die Hintergründe des Projektes: „Wir sind mit der Mission gestartet, textiles Grundlagenwissen anschaulich aufzubereiten und verständlich zu vermitteln. Doch nach Gesprächen mit Unternehmen, Organisationen, Instituten, Lehrenden und Lernenden haben wir festgestellt, dass das Potential weitaus größer ist: Sächsische Textilunternehmen haben durch die Beteiligung bei der Inhaltserstellung die Chance, Wissensbausteine praxisnah nach ihren Vorstellungen mitzugestalten sowie ihre Leistungsfähigkeit über Sachsen hinaus sichtbar zu machen und somit Sogwirkung für Geschäftspartner und Arbeitskräfte zu entwickeln. Deshalb können wir alle nur einladen, die Möglichkeit wahrzunehmen und mitzugestalten.“

Das Team hinter dem „textil trainer“ sieht nicht nur großes Potential für die ansässigen KKUs und KMUs, vielmehr können auch Bildungseinrichtungen und Jobanwärter und Jobanwärterinnen schon vor dem Berufseintritt von der Plattform profitieren. Dazu sagt Romy Bürger von der chemmedia AG: „Mithilfe der technischen Möglichkeiten ist das Anwendungsspektrum enorm. Nur zwei Beispiele: Durch den visuellen und multimedialen Fokus und dem modularen Aufbau der Wissensinhalte, können diese im Berufsschulunterricht bedarfsgerecht eingesetzt werden. Die thematische Filterungsoption und die Erfolgskontrolle ermöglicht Arbeitssuchenden sich auf die neue Anstellung vorzubereiten und die Bescheinigung nach erfolgreichem Abschluss der Bewerbungsmappe beizulegen.“

Die Lernenden erfahren beispielsweise im Kurs zu Baumwolle, woher sie kommt, wie sie weiterverarbeitet wird und welche Eigenschaften sie hat. Auch innovative Anwendungsbeispiele kommen nicht zu kurz. „Wir haben schon das Feedback von Absolventinnen bekommen, dass sie sich solches Lernmaterial im Studium gewünscht hätten“, freut sich Lanfermann. 

Die Plattform soll auch den Austausch und die Vernetzung innerhalb der Branche anregen. „Wir wollen, dass die Firmen über die Inhalte in einen Austausch kommen. Vielleicht hat eine Auszubildende aus einem Betrieb im Erzgebirge eine Frage, die ihr jemand mit langer Erfahrung aus Bautzen beantworten kann. Wir setzen hier auf Synergieeffekte,“ erläutert Lanfermann.

Anke Pfau vom Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. fügt hinzu: „Wir ermutigen die sächsischen Akteurinnen und Akteure in der Textilindustrie, diese wunderbare Möglichkeit des kostenfreien Wissenszugangs zu nutzen sowie die Plattform im Kollegenkreis zu teilen. Wir unterstützen den „textil trainer“ und begrüßen die Initiative des ESFs und der Sächsischen Aufbaubank (SAB) durch diese Förderung, die sächsische Textilindustrie zu stärken und nach außen sichtbarer zu machen.“

Kontakt und weitere Informationen

Patrick Winzer

Professur für Textile Technologien

TU Chemnitz

patrick.winzer@mb.tu-chemnitz.de