futureTEX: vti wirkt am Projekt „Arbeitswelt 4.0“ mit

Im Rahmen des bislang größten deutschen Textil-Forschungsverbundvorhabens  „futureTEX - Ein Zukunftsmodell für Traditionsbranchen in der vierten industriellen Revolution“ wirkt der vti am Teilprojekt „Arbeitswelt 4.0“ mit.   „Dabei handelt es sich um ein Branchenkonzept zur nachhaltigen Sicherung des Arbeitskräftepotenzials unter Berücksichtigung der komplexen Anforderungen, die Industrie 4.0 mit sich bringt“, erläutert vti-Geschäftsführer Dr. Peter Werkstätter. Trotz zunehmender Digitalisierung und der Herausbildung vernetzter Systeme über die eigentliche Fabrik hinaus, stehe weiterhin der Mensch im Fokus aller Prozesse.  

Das Projekt widmet sich den sozialen Aspekten der Industrie 4.0, um begleitend zum industriellen Fortschritt Unternehmen und deren Mitarbeiter für die Zukunft fit zu machen.  Ziele sind die Analyse der Anforderungen und die Modellentwicklung für die zukünftige Arbeitswelt. Fokussiert werden drei fachliche Bereiche: FINDEN von Fach- und Führungskräften mit dem Schwerpunkt Branchen- und Arbeitgeberattraktivität, BINDEN von Mitarbeitern durch gesundheits- und lernförderliche Arbeitsbedingungen über innovative technische und organisatorische Arbeitsgestaltung, QUALIFIZIEREN im Sinne von Weiterbildungskonzepten für eine berufsbegleitende Kompetenzentwicklung. Koordinator des Teilprojekts ist das Institut für Arbeitswissenschaft, Fabrikautomatisierung und Fabrikbetrieb (IAF) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.  www.futuretex2020.de

 

 

Kompetenz-Atlas „Textile Zukunftslösungen für die Gesundheitswirtschaft“,

vorgestellt am 01.06.2016 anlässlich des „Textilen Gesundheitstages“ im Rahmen der mtex+

 

 

 

vti-Projekt „HealthTex“ nimmt Fahrt auf

Der vti hat für Hersteller von Gesundheits-, Medizin- und Schutztextilien das Projekt „HealthTEX“ gestartet. , welches vom Freistaat Sachsen fördertechnisch begleitet wird. Ziel ist es u. a., die Unternehmen beim Networking sowie bei der Erschließung von neuen Märkten zu unterstützen. Gegenwärtig wirken 12 Unternehmen der Branche in diesem Projekt mit.  Schwerpunkt der gegenwärtigen Arbeit ist:

·      Konzeption Aufbau eines Bedarfs- und Technologiemonitoring für HealthTex

·      Vorbereitung „Kundenzufriedenheitsstudie Textil“ durch Befragungen von Gesundheits- und Pflegeinrichtungen

·      Diskussion von Projektansätzen und Vorgehensweise zur Projektentwicklung gemeinsam mit Textilunternehmen, Logistikern und potentiellen Anwendern

·      Zu den wichtigsten Vorhaben gehört die Organisation eines Symposiums mit hochrangigen Entscheidungsträgern aus der  Gesundheitswirtschaft.  Die von einer Produktschau begleitete Veranstaltung wird während der 6. mtex+ - Int. Messe für Technische Textilien am 1. Juni 2016 in Chemnitz stattfinden.

Nähere Informationen können unter http://www.healthtextil.de abgerufen werden.

Hightech & Tradition

Die Textil- und Modeindustrie der neuen Bundesländer ist eine weltweit bekannte Hightech-Branche mit großer Tradition. Insbesondere die Textilhersteller in Sachsen und Thüringen gehörten zu den Wegbereitern der industriellen Revolution in Deutschland.

 

Das Verbandsgebiet des vti gehört zu den wenigen europäischen Regionen mit einer geschlossenen textilen Kette. Sie umfasst Spinnereien, Webereien, Vliesstoffproduzenten, Veredler, Strickereien, Strumpfwirkereien, Hersteller von Heim- und Haustextilien, Designer & Konfektionäre für Schutzbekleidung und Mode sowie Produzenten technischer Textilien.

 

Insgesamt sind 16.000 Menschen in der mittelständisch geprägten Branche tätig, davon 12.000 in Sachsen und 2.500 in Thüringen. Annähernd 50 Prozent des Produktionsvolumens entfallen auf Technische Textilien, 30 Prozent auf Heimtextilien sowie rund 20 Prozent auf Mode und Bekleidung.

 


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