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27. März 2007
Kompromiss bei
Tarifverhandlungen in der ostdeutschen
Textilindustrie erreicht
vti: Planungssicherheit für die Unternehmen bis ins
Jahr 2009 gewährleistet
Chemnitz – Die diesjährigen Tarifverhandlungen
für die 17.000 Beschäftigten der ostdeutschen
Textilindustrie sind am Dienstag, 27. März 2007, in
Chemnitz erfolgreich zu Ende gegangen. Nach
elfstündigen Gesprächen einigten sich die Vertreter
der IG Metall und des Verbandes der
Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie
e.V. (vti) auf einen Kompromiss. Nach zwei
"Null-Monaten" im April und Mai erhöhen sich die
Entgelte sowie die Vergütungen für die
Auszubildenden ab 1. Juni 2007 um 3 Prozent. Nach
einer Laufzeit von 13 Monaten erhöhen sich die
Entgelte ab 1. Juli 2008 um weitere 2,7 Prozent. Die
Gesamtlaufzeit des sich über 24 Monate erstreckenden
Entgelt-Tarifvertrages endet am 31. März 2009. Eine
Öffnungsklausel ermöglicht Firmen, die in
wirtschaftliche Schwierigkeit geraten, ein Aussetzen
der vereinbarten Erhöhungen. Zudem einigten sich die
Tarifparteien auf die Verlängerung des
Altersteilzeitvertrages bis zum 31. März 2009.
vti-Verhandlungsführer Ralf Lechner, Geschäftsführer
der getzner TEXTIL Weberei GmbH, Gera, wertete den
Abschluss als "schwer erkämpften, aber vertretbaren
Kompromiss, der den Textilfirmen auf absehbare Zeit
die notwendige Planungssicherheit bietet."
Pressekontakt:
Ralf
Lechner, vti
Tel. 0365 – 73 33 40
Bertram Höfer, vti
Tel. 0371 – 53 47 247 oder 0171 – 777 44 38
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