News
   
 

01. Februar 2007
Mehr als 300 Gäste beim Neujahrsempfang der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V.
Gemeinsam mit 13 Mitgliedsverbänden und mehr als 300 Gästen aus Politik und Wirtschaft ist die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. (VSW) am 23.01.07 im Dresdner Kongresszentrum ins das neue Jahr gestartet.
Erneut konnte der Sächsische Ministerpräsident, Prof. Dr. Georg Milbradt, als Gastredner begrüßt werden. Unter den Ehrengästen waren außerdem Landtagspräsident Erich Iltgen, Staatskanzleichef Hermann Winkler, der Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit Christoph Habermann, der Amtschef des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft Wolf-Eberhard Kuhl sowie die Vorsitzenden der Landtagsfraktionen von CDU und FDP, Dr. Fritz Hähle und Holger Zastrow.
Eröffnet wurde der diesjährige Neujahrsempfang von Dr. Rainhardt Freiherr von Leoprechting, Mitglied im Präsidium des Handelsverbandes Sachsen e.V. Er stellte die Bedeutung des Handels für die sächsische Wirtschaft und dessen Engagement in der Ausbildung junger Menschen dar, drückte jedoch gleichzeitig seine Enttäuschung über die Zurückhaltung der sächsischen Politik bei der Verabschiedung eines neuen Ladenschlussgesetzes aus. Er wünschte sich für den Handel zudem Korrekturen bei der Pfandregelung für Einweg-Getränkeverpackungen.
Ministerpräsident Prof. Dr. Georg Milbradt zeigte sich erfreut und stolz über die gute Entwicklung der sächsischen Wirtschaft, besonders über die niedrigste Arbeitslosenquote seit zehn Jahren und die erneut höchste Wachstumsrate in Deutschland. Er dankte den Unternehmern und machte deutlich, dass dieses Wachstum kein Zufall mehr sei, sondern man jetzt die Früchte der umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre ernte. Er informierte die Gäste zudem über die Regelungen der neuen GA-Richtlinie, die wenige Stunden vorher vom Kabinett beschlossen worden war. Nicht zuletzt diese weitere Unterstützung von Investitionen lies ihn optimistisch auf 2007 blicken. Hilfe der Politik sagte er auch bei der Lösung der Fachkräfteproblematik und dem weiteren Bürokratieabbau zu.
Abschließend unterstrich der Präsident der VSW, Wolfgang Heinze, noch einmal die erfolgreiche Entwicklung der sächsischen Wirtschaft und dankte der Landespolitik für ihre solide Finanzpolitik und die begonnenen Reformen in der Bildungspolitik. Er lobte die guten Rahmenbedingungen in Sachsen und forderte gleichzeitig eine noch bessere, gemeinsame Vermarktung des Standortes. Erleichtert zeigte er sich über die Rechtssicherheit durch die Verabschiedung der GA-Richtlinie, die eine wichtige Grundlage für weitere Investitionen sei. Veränderungen mahnte er vor allem bei der Höhe der Energiekosten und den sächsischen Kommunalabgaben an
.

zurück